Jugendforum im Roxy Kino – Mitreden statt nur zuhören

Im Anschluss an die 2-€-Döner-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Kapadokya fand das Jugendforum im Roxy Kino statt – gut besucht und mit spürbarer Energie im Saal. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse junger Menschen an der Zukunft unserer Stadt ist.

Dr. Enis Tiz steht für aktive Demokratie. Sein klares Ziel: einen echten Jugendrat mit Jugendlichen gründen – nicht über sie sprechen, sondern mit ihnen. Junge Menschen sollen strukturiert und dauerhaft Gehör finden, wenn es um die Zukunft unserer Stadt geht.

An diesem Abend wurde deutlich:
Jede einzelne Stimme bei der Kommunalwahl am 08.03.2026 bewirkt etwas.

Wer wählt, entscheidet aktiv mit:

  • Wer wird Oberbürgermeister?

  • Wer sitzt im Stadtrat, wer im Kreistag?

  • Welche Richtung nimmt Kitzingen in den kommenden Jahren?

Gerade durch die gezielte Stimmabgabe für einzelne Stadtratskandidaten kann jeder Bürger direkten Einfluss auf die Entwicklung unserer Stadt nehmen.

Starke Impulse aus Politik, Ehrenamt und Unternehmertum

Ein besonderer Gast war der junge Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Felix Zobel. Mit persönlichen Einblicken in seinen politischen Alltag zeigte er, dass Engagement und Verantwortung kein Alter kennen. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu – seine authentische Art kam sehr gut an.

Ebenfalls auf dem Podium:

  • Sebastian, Ideengeber von Helferhände Kitzingen. Seine Botschaft:
    Wer Probleme hat, soll sie nicht runterschlucken, sondern offen ansprechen und Hilfe annehmen. Eine wichtige Haltung – besonders für junge Menschen.

  • Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen, ermutigte die Jugendlichen, Verantwortung zu übernehmen. Sie betonte, dass jeder Einzelne von ihnen eines Tages selbst in die Rolle eines Kommunal- oder Landespolitikers hineinwachsen kann – und sollte.

  • Die beiden engagierten Initiatoren Dogukan & Luis von streetsoccerkt, die mit ihren ehrenamtlichen Street-Soccer-Turnieren viel für Jugendliche und junge Erwachsene leisten.

  • Die eingeladenen SPD-Stadtratskandidaten Sirin Sait-Keles und Christian Weichselfelder, denen die parteiübergreifende Zusammenarbeit wichtig ist und die konstruktive Ansätze für ein modernes Kitzingen präsentierten.

  • Ein junger Gründer (Nathan, 19 J.) von Wurst am Turm, der seinen Weg in die Selbstständigkeit schilderte und deutlich machte:
    Man muss nicht nur planen – manchmal muss auch einfach mal machen.

Politik heißt verbinden

Zum Abschluss griff Dr. Tiz die Worte von Sebastian auf:

Für manche sind Steine im Weg unüberwindbare Hindernisse.
Für andere sind sie die Stufen zum Erfolg.

Genau darum geht es uns als Freie Wähler FBW Kitzingen e.V.:
Erfahrungen bündeln, Menschen zusammenbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Verbindung stehen – nicht nur im Wahlkampf, sondern dauerhaft. Damit Kitzingen eine Stadt bleibt, die Chancen erkennt, Potenziale nutzt und mutig vorangeht.